MUHBA Via Sepulchral Romana

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Römische Begräbnisstätte aus dem 1. bis 3. Jahrhundert auf dem Plaza de la Villa de Madrid und dessen Umgebung, in Barcelona.

Information
Plaça de la Vila de Madrid
2€
L1 (Rot) und L3 (Violett): Catalunya
Tuesday and Thursday, from 11am to 2pm. Saturday and Sunday, from 11am to 7pm.
http://ajuntament.barcelona.cat/museuhistoria/es/

Auf dem Plaza de la Villa de Madrid in Barcelona befindet sich die Vía Sepulcral, eine römische Nekropole aus dem 1. bis 3. Jahrhundert. Diese Fundstätte, die sich unter der Ebene des eigentlichen Platzes befindet, wird vom Geschichtsmuseum von Barcelona verwaltet.

Vom 1. bis 3. Jahrhundert untersagte das römische Gesetz Begräbnisse innerhalb der Stadt, weshalb die Begräbnisstätten des antiken Barcino sich außerhalb der Stadtgrenzen befanden und entlang verschiedener Wege verliefen, die aus der Stadt herausführten. Sie grenzten direkt an die Stadtmauern an. In diesem Zusammenhang gilt diese Nekropole, die von der Stadtmauer entfernt liegt, als sekundäre Gräberstraße, die der Beerdigung von Personen des Mittelstands und der Unterschicht (Sklaven und Freigelassene) diente. Im Gegensatz dazu macht ihr hervorragender Erhaltungszustand sie zur am besten erhaltenen und untersuchten Nekropole Barcelonas aus dieser Epoche.

Die Gräberstraße ist die Achse der Nekropole und weist rund fünf Meter Breite auf. Von ihr wurden Überreste zwischen der Calle Portaferrissa und der Calle Santa Ana gefunden. Sie führte über das südwestliche Tor (in Richtung der heutigen Calle de la Boqueria) aus der Stadt hinaus und in Richtung Corts bzw. Sarrià. Auf beiden Seiten der Straße sind die in unregelmäßigen Reihen angeordneten Gräber zu finden. In den Überresten wurden 85 Grabstätten unterschiedlichen Typs identifiziert: sechs monolithische Cupae, sechs Altäre, eine Stele, zwei Grabplatten mit Inschrift, dreiunddreißig Grabhügel (zwei davon konisch und die übrigen viereckig bzw. Cupae structiles), siebzehn mit Ziegeln und Amphoren geschützte Eingrabungen und zwanzig Eingrabungen ohne Schutzüberreste jeglicher Art.

Im Jahr 1956 wurde bei Erdbewegungen für den Bau des Gebäudes, das heute auf der Südostseite des Platzes steht, die Nekropole entdeckt, die bis dahin durch Schwemmmaterial aus mehreren Jahrhunderten verborgen geblieben war, was verhinderte, dass ihre Steine als Baumaterial wiederverwendet wurden. Zwischen 2000 und 2003 erfolgten in der Gegend erneut Ausgrabungen, als die letzte Erschließung des Platzes erfolgte, und im Jahr 2008 wurde Museumseinrichtung eröffnet.

Was diese Fundstätte so außerordentlich macht ist die Tatsache, dass die Gräber in ihrem ursprünglichen Zusammenhang gefunden wurden, was nicht üblich ist. Von der großen Mehrheit der bekannten römischen Grabstätten verfügen wir nur über Steinelemente, die in anderen Bauwerken wiederverwendet wurden, oder über vereinzelte Gräber.

Meinungen
  • Restos del camino que unía Roma con Barcino y otras ciudades

    Original manera de exhibir un antiguo camino romano. Algunos de los sarcófagos o tumbas que se ven fueron trasladados de su lugar original a éste, pero no son más de tres o cuatro. Lo bueno es que puede visitarse gratuitamente la mejor parte, que es la que está al aire libre. Si uno tiene ganas, puede entrar al pequeño museo que hay ahí por una entrada muy barata, donde se exhiben reliquias y se explican las costumbres y creencias funerarias romanas.

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  • Historia a la vista

    En una centrica plaza, muy cerca de las Ramblas se encuentra un yacimiento arqueologico de la espoca romana,de maximo interes,
    En el camino de acceso a la antigua Barcino se encuentran unos sarcofagos de la epoca que bordean el camino.
    Existe un paso elevado que permite ver el yacimiento muy acondicionado. y una pequeña exposicion bajo techado..

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Zonen Barcelonas Ciutat Vella

Ciutat Vella (die Altstadt) zu kennen bedeutet, die Ursprünge Barcelonas zu kennen: das alte Barcino. Die Essenz dessen, was wir heute als historische Altstadt Barcelonas kennen, entstand aus dem sie umgebenden mauerbewehrten Gelände, wo die römischen Ruinen mit der mittelalterlichen Gotik nebeneinander existierten.

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