El Quadrat d'Or

Das Eixample ist die Gegend Barcelonas, in der es die meisten modernistischen Gebäude zu bestaunen gibt.

Der katalanische Modernismus ist ein Architekturstil, der in Katalonien und hauptsächlich in Barcelona im Verlauf von rund 50 Jahren zwischen 1880 und 1930 florierte.

Die privilegierteste Zone des Eixample, das Quadrat d'Or (Goldmeile), wird von der Calle Aribau und dem Paseo de Sant Joan, Ronda de Sant Pere, Ronda de Sant Pau, Ronda Universitat und der Avenida Diagonal begrenzt. Das Quadrat d'Or gilt als Freilichtmuseum mit Werken von u. a. Antoni Gaudí, Domènech i Montaner und Puig i Cadafalch.

Die Konsolidierung des Eixample als bürgerliches Zentrum Barcelonas, die während des letzten Jahrzehnts des 19. Jahrhunderts und dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts erfolgte, stimmte mit dem Auftreten und der Verbreitung des Modernismus überein, sodass sich dieser privilegierte Ort in das Zentrum des modernistischen Barcelonas verwandelte.

Ein Spaziergang durch das Quadrat d'Or zeigt eine riesige Menge an architektonischen Schmuckstücken, die das Ergebnis des Umzugs der Bürger aus der Altstadt in das zentrale Eixample gegen 1900 war. Zu den wichtigsten Gebäuden gehören: Casa Terrades bzw. Casa de les Punxes, Casa Lleó i Morera, Casa Amatller, Casa Batlló, La Pedrera bzw. Casa Milà, Casa Calvet... und viele mehr.